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 Life is just a bowl of cherries - Janosch. Mãe und Velma

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Velma Lamont

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BeitragThema: Life is just a bowl of cherries - Janosch. Mãe und Velma   So Mai 28, 2017 7:25 pm

Velmas Anwesen war... nicht ungewöhnlich. Nicht für ein Mitglied der Kaste 2. Das Anwesen war einfach riesig, auch für eine vierköpfige Familie. Und könnten es zwar ruhig ein paar Zimmer weniger sein, so genoss Velma gerade die Vorteile die der riesige Garten bot. Gerade lehnte sie sich gedankenverloren auf ihr Fensterbrett und schaute von ihrem Arbeiszimmer vom ersten Stock aus zu wie Luca mit Noel im Garten tobte. Noel war dabei ein ziemlicher Rabauke, trotz dessen dass er letzte Woche gerade mal 3 Jahre alt geworden war. Wober erst relativ war... Schien es Velma doch als wäre es gestern gewesen als sie den Kleinen zum ersten mal im Arm gehalten hat. Er war schon so groß... und dennoch unfassbar niedlich, das ließ sich nicht leugnen.
Velma seufzte. Eigentlich sollte sie weiter an ihrem neuesten Song schreiben. Ein Lied, welches komplett aus hrer Feder stammen sollte. "Pretty Lies" hatte sie es genannt und natürlcich steckte auch hier wieder eine verborgene Botschaft hinter, wie eigentlich immer wenn ein Lied komplett von ihr geschrieben wurde. Für das Instrumentalarrangment gab es dann aber doch wieder andere Leute, doch Hauptmelodie und Text... Das kam komplett von ihr. Natürlich war sie auf die Unterstützung von Songwritern angewiesen, sonst wäre es schwer ein komplettes Album zusammenzustellen. Dennoch fiel es ihr leichter die Lieder zu singen, die sie auch selber verfasst hatte- denn einzig hinter diesen konnte sie auch zu 100% stehen. I belong to me war schließlich nicht grundlos ihr größter Hit geworden. Die Botschaft an ihre Eltern, die sich darin verborgen hatte, war mehr als nur deutlich.
Sie seufzte... Sie würde wohl heute nicht mehr dazu kommen an Pretty Lies weiterzuarbeiten. Schließlich hatte sich in ihrem Leben einiges verändert seit sie offiziell den Rebellen beigetreten war. Und heute... heute wollte man sie wohl mit der Anführerin bekannt machen. Luca kannte die Anführerin bereits, wie er ihr veraten hatte. Allerdings hatten sie beschlossen niemals sich zusammen zu den Südrebellen zu begeben, damit, falls einer von ihnen geschnappt werden sollte, die andere Person nicht mitgezogen wurde und noch wenigstens eine Person für ihren Sohn da sein kann. Denn Noel war ihre gemeinsame, höchste Priorität. Da waren sich Velma und Luca sehr einig. Velma sah dem Treffen allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. Gerne hätte sie Luca dabei gehabt, der ihr etwas... Sicherheit und auch Vertrautheit spenden könnte. Aber nein. Es ging nicht. Und so würde sich Velma allein zu den Rebellen begeben, wovor sie dann doch Angst hatte. Schließlich waren diese Leute ausgeschlossene aus dem Kastensystem... Sie konnte sich nicht vorstellen wie sie lebten, in Anbetracht dessen dass Velma ihr Leben lang schon immer Kaste 2 war und als solche eigentlich ein wirklich schönes Leben führte. Und gerade mit ihrer kleinen Familie....Nein.... Velma hatte keinen Grund zu klagen. Eine der erfolgreichsten Musikerinnen Illeas war sie ja auch. Karriere und Familie... Das hatte sie sich eigentlich immer erträumt. Und dennoch gab es etwas wofür es sich lohnte zu kämpfen und das war die Bezwingung der absoluten Monarchie. Velmas Blick fiel zur Uhr. Ja... Jetzt könnte er jederzeit kommen. Und da ertönte auch schon die Türklingel...
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Janosch X
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BeitragThema: Re: Life is just a bowl of cherries - Janosch. Mãe und Velma   Mo Jun 05, 2017 12:14 pm

Ein Ausgestoßener wie er kam nur selten in den Genuss, die Villen der Zweier aus nächster Nähe betrachten zu dürfen. Die Reichen ließen wenn überhaupt noch Sechser für sich arbeiten, als Sieben durfte man gewisse geschlossene Gemeinschaften nicht einmal mehr betreten. Oder zumindest wurde man von Wachleuten rechtswidrig davon abgehalten. Nicht, dass irgendwer jemals etwas dagegen unternommen hätte. Die unteren Kasten hatten größere Probleme als nicht genehmigte Sonntagsspaziergänge durch die Villengegend und deren Bewohner waren eher froh darüber, die abgerissenen Gestalten aus ihrem Blickfeld zu haben. Jetzt war allerdings eine eben solche in ihr Gebiet eingedrungen. Eine schmale Gestalt mit einem verfilzten Gebilde auf dem Kopf, das an einen toten Friedhofsbaum erinnerte, das androgyne Gesicht mit Makeup und künstlichen Wimpern verfälscht, dazu schwangen Kreolen im Takt seiner trotz einiger Zentimeter Absatz sicheren Schritte. Bekleidet war der ausgesprochen schmächtige Mann mit festen Stiefeln, engen schwarzen Hosen aus falschem Leder, Tanktop und einer vor Dreck starren Jacke, deren ursprüngliche Farbe sich nur noch erahnen ließ. Nichts, was er normalerweise trug, doch man hatte ihm aufgetragen, wenigstens dein Eindruck zu erwecken als sei er kein halber Exhibitionist. Die Folge war ein Janosch, der aussah als wolle er ein Insekt mimen. Wie eine kranke Kreuzung aus Spinne und Gottesanbeterin sah er aus, wie er da durch die breiten sauberen Straßen schlenderte, als wäre er auf dem Weg zum Tee mit dem Präsidentenpaar.
Tatsächlich war sein Ziel nicht ganz so imposant, eine kokainweiße Villa in einem modernen und zugleich antiken Stil auf einem ausladenen, perfekt gepflegten Grundstück wie aus dem 3D-Drucker gezogen. Als er jedoch in die Straße einbog, in welcher eben jenes Anwesen der Familie Lamont lag, sah er wie eine Frau die Stufen zur Eingangstür hinaufging und die Klingel betätigte. Ihm blieb nichts anderes übrig, als einfach an ihr vorbei zu gehen und anschließend den inoffiziellen Weg zwischen den beiden benachbarten Häusern hindurch zu nehmen, um sich nun von der anderen Seite aus erneut zu nähern. Für einen solchen Fall ließ Luca das Gartentor unverschlossen und den Hund im Haus, wofür er durchaus einige Sympathiepunkte sammelte, obschon Janosch ansonsten nichts an diesem biederen Menschen fand. Unbemerkt schlich er auf das Grundstück, nur um von lautem Kindergelächter begrüßt zu werden. Noch immer hatte niemand mitbekommen, wo er sich befand, aber er erinnerte sich doch an den einzigen Moment, in welchem er so etwas wie Kampfgeist in Lucas Augen gesehen hatte. Als er ihnen geschworen hatte, dass er jeden einzelnen von ihnen vors Gericht bringen würde, sollte sein Sohn in die gesamte Angelegenheit hineingezogen werden. Andererseits musste auch er etwas dafür tun. Janosch hielt sich dicht am Zaun, den Blick in die Mitte des Grundstückes gerichtet, bis der ältere Mann ihn erblickte und sich mit seinem Sohn weiter in den hinteren Teil des Gartens verzog, bis sie verschwanden und die auffällige Gestalt ohne weitere Umstände durch die geöffnete Tür ins innere der Villa gelangte. Sogleich war das klackern von Hundepfoten auf Paket zu hören und eine schwarze Hündin kam erst zögerlich, dann fast freudig auf ihn zu. Die Vorderpfoten auf seinen Oberschenkeln abstützend begrüßte sie den unerwarteten Besucher. Sie war kein Wachhund, aber auch sie hatte Instinkte und somit hatte es einige Zeit gebraucht, bis sie sich an Eindringlinge auf ihrem Gebiet gewöhnt hatte. Noch immer konnte nicht jeder Rebell bei den Lamonts ein und ausgehen, zum Vorteil wie auch Nachteil für beide Seiten. Den Hund an seiner Seite ließ sich der Dunkelhaarige auf einem dem Garten abgewandten Sessel nieder, den Blick Richtung Haustürseite gerichtet, von wo aus Velma Lamont jederzeit erscheinen konnte. Man hatte ihr verdeutlicht, dass sich heute niemanden außer ihrer Familie – oder besser noch ihr selbst – keiner in ihrem Haus befinden würde, und insofern glaubte Janosch nicht daran, plötzlich von irgendeiner Nachbarin überrascht zu werden.
Immerhin war auch Lucas Ehefrau hoffentlich klar, von welcher Bedeutung ihr heutiges Treffen mit Mae war. Ansonsten hätten sie wohl kaum einen halben Monat damit verbracht, ihren Chip mit Störsignalen zu bearbeiten, sodass sie sich heute für etwas mehr als zwei Stunden absolut frei würde bewegen können. Nur noch eine Kleinigkeit und das Programm würde ihren Sender in genau diesem Raum einfrieren lassen. Außerdem sollte er die Computer und Handys der beiden nach diversen Viren untersuchen und vielleicht könnte er sich auch noch nach Wanzen umsehen – nicht, dass das tatsächlich nötig wäre, aber er liebte Hausführungen und vielleicht fand er ja etwas Schönes.
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Velma Lamont

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BeitragThema: Re: Life is just a bowl of cherries - Janosch. Mãe und Velma   Sa Jun 10, 2017 10:21 pm

Der Gedanke dass quasi seit ihrer Geburt verfolgt wurde wo sie sich aufhielt war grauenhaft. Und als sie Noel damals den Ärzten übergeben musste, die ihm den Chip eingesetzt hatten.... Da hatte es beinahe ihr Herz gebrochen. Wie konnte dieser Staat denn noch von Gerechtigkeit sprechen wenn er seine Einwohner sämtlicher Freiheit beraubte und so tat als ob es nie anders gewesen wäre? Es war doch unfassbar lächerlich... Eine ganze Bevölkerung litt weil ein paar Persönchen der ersten Kaste um ihre Macht fürchteten. Und überhaupt... Das Kastensystem. Wie konnte man es sich erlauben Menschen wirklich zu... selektieren? Wer nahm sich das Recht zu sagen ob einige Menschen besser waren als andere? Es waren Verhältnisse  die an das Mittelalter erinnerten und somit nichts mit Fortschritt zu tun hatten. Aber das war es wohl warum Bücher, die von der Vergangenheit berichteten, verboten waren. Aber nun... Velma wäre nicht Velma wenn sie sich dem einfach fügen würde. Sie wusste woher man Bücher der Vergangenheit bekommen konnte und sie wusste auch wie man diese von den Augen der Regierung verbarg. Und schon immer hatte sie es geliebt die Grenzen des Möglichen auszutesten, was ihre Liedtexte anging. Sie wusste wie man mit diesen ein Zeichen setzte ohne aber dass die Regierung etwas dagegen tun konnte. Ihre Lieder handelten oft Selbstständigkeit, Eigenständigkeit und von dem Ziel die eigenen Wege zu gehen statt sich wem zu unterwerfen. Und im Leben würde sie kein Lied singen welches Illea auch nur irgendwie lobte, außer man würde sie zwingen. Aber noch war da noch keiner der Regierung darauf gekommen was auch hoffentlich so blieb. Pretty Lies war von der Thematik ebenfalls wieder das, was in der Regierung sicher nicht ganz so gerne gesehen wurde. Schließlich ging es in dem Lied darum dass ein jedes Lügengerüst zum Erhalt einer perfekten Scheinwelt eines Tages zusammenbrechen würde. Eine indirekte Ansage an die Regierung? Oh ja...
Die Brünette seufzte und hörte das Bellen von Rizzo. Huch? Was war sie denn so aufgebracht? Lag es an der Türklingel? Aber das Gebell kam ja nicht aus dem Vorderen Teil des Hauses, mehr als wäre jemand zur Hintertür reingekommen. Ein letzter Blick auf Luca und Noel, ein kurzes Lächeln, dann drehte sie sich herum und verließ ihr Arbeitszimmer Richtung Hintertür. Kurz fiel ihr Blick noch auf die Uhr. Man hatte ihr verraten um wie viel Uhr der Chip aussetzen würde...und das dürfte dann ja gleich so weit sein. Also eilte sie die Treppe runter und öffnete die entsprechende Türe, wo sie erstmal... überrascht wurde. Sie hatte sich ja einige Gedanken über die Rebellen gemacht und sich versucht vorzustellen wie diese aussahen. Aber jemand wie die Person, die da auf ihrem Sofo saß und von Rizzo belagert wurde? Nun.... Er wirkte so als würde er aus einer komplett anderen  Welt kommen als Velma, was wohl auch so war. Denn ehrlich.... Velma hatte nie Mitglieder der unteren Kaste kennenlernen können. Dazu verlief die Kastetrennung zu streng. Und so hatte Velma versucht sich auf alles gefasst zu machen. Und so musste sie einfach ehrlicherweise gestehen dass seine Kleidung nicht wirklich ihrem Geschmack entsprach, genauso wie Frisur. Doch das war schlicht... unwichtig? Ja. Sehr unwichtig. Sie atmete tief durch. "Rizzo!", rief sie und die Hündin nahm ihre Pfoten von dem Gast und schaute sie mit typischen, treudoofen Augen an. "Verzeihung.... Ich hoffe mein Hund war nicht zu aufdringlich. Ich bin Velma...", stellte sie sich hastig vor. Ja, ein wenig nervös war sie und es war wohl mehr ihrer Schauspielausbildung als einem gefestigten Selbstbewusstsein zu verdanken dass sie jetzt nicht anfing einfach nur irgendeinen Stuss von sich zu geben.

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